BONOSERA

Zum Masterabschluss an der ZHdK gehörte eine Studioproduktion plus Livekonzert, verbunden mit der Frage nach der individuellen künstlerischen Identität. Ich entschied mich, Rick Rubins Plädoyer aus dem Dokumentarfilm Sound City zu folgen:

Be true to yourself and make the music that you love.

P O W E R / D U O . Aus meinen Experimenten und Fragmenten entstand zusammen mit Seraphim von Werra ein Set von Songs. Am 25. Mai 2015 standen wir im Zürcher Musikklub Mehrspur auf der Bühne. Bonosera, Guitar/Vocals & Drums. Der Auftritt oszillierte zwischen zerbrechlichem Nichts und pulsierendem Chaos, das Publikum war irritiert: Baff ∆

D E S E R T / T R A N C E / B L U E S . Bonosera ∆ ist Labor, Intuition und Improvisation. Brachialer Rock und schleppender Blues, laid-back Singing. Mantric Grooves, Magic Moods. Roh, reduziert, raffiniert. Wir nennen es Desert Trance Blues.

T U R N / I T / UP . Wir spielen in Clubs und an Festivals, tourten durch Russland, performten in Tbilisi. Wir nahmen ein zweites Album auf, einmal mehr im Vintage Recording Studio Nagelfabrik ∆. Zwei drei Takes pro Song. Keine Begradigungen, keine Overdubs, keine Kompromisse. Nicht bei den instrumentalen Northern Lights, nicht zu dritt mit Dominik Blum an der Hammond in Mary Mary, nicht bei all den Rückkopplungen zwischen E-Gitarre und voll aufgedrehten Röhrenverstärkern: Feedback ∆

V I D E O / V I N Y L . Feedback hallt nach, changiert. Visuelle Reflexionen zeigen die Clips zu Ain't Gonna Change und First Waltz ∆, die Vinyl-Version des 2018er Albums gibts hier ≥